Farblos
Laue kleine Wolken schieben mühsam Launen auf blauem Grund, Tropfen zähmen Löwenzahn und Strahlen kitzeln Blumentöpfe unten am Haus.
Kannst du dich erinnern wie wir Wolkenhaufen deuteten?
Der Schwarm am Ast bewegt sich durch Wellen aus Luft, hölzerne Leinen halten sie fest, gelbes Grün besetzt die Oberfläche.
Wir suchten nach schönen Steinen im Fluss.
Graue Teppiche verharren auf dem Grund, Spieße ragen aus dem harten Boden, tote Steine liegen am Rand.
Die Sonne schmiegte sich an unsere Körper und wir berührten uns vorsichtig.
Geröll erstickt die Federn, zerdrückt Füßchen, verstaubt die Augen, trübt das Lebensnass.
Ich steckte eine Blume in dein Haar, meine Hand strich durch deine Pracht.
Ich verliere Wasser auf der Straße, dass aus meinen Augen fällt. Unter meinem Füßen bricht das Gestein, daraus schiebt sich ein Stängel, ein Fremder weckt Erinnerung, das Gewächs trägt Farben zwischen Grau.
11 Juli 2006
15 Mai 2006
Wenige Worte
Es bleiben wenige Worte
Und nur selten werden sie gesprochen
Während um ihn die Welt und Worte kreisen
Schweigt er und beobachtet
Manchmal versucht er allem zu folgen
Um sich darin zu verlieren
Er verschwindet unter den Laken Geplauder
Und man kann ihn nicht mehr sehen
Er denkt oft, er sollte etwas sagen
Stellt sich dann gewohnte Fragen
Sind es Dinge die ich hörte?
Werde ich etwas, was mich störte?
Doch passiert es dann
Und es ist ohne Zweifel
Denn reden muss jeder irgendwann
So verliert er sie:
Aneinandergereihte Worte und keine Ordnung und keiner erwartet es was er spricht und sucht die Ohren der anderen vergeblich und war es doch so wichtig wurde es übersehen bei all diesem
Lärm
Um
Sein
Wenigen
Worte
Herum.
Es bleiben wenige Worte
Und nur selten werden sie gesprochen
Während um ihn die Welt und Worte kreisen
Schweigt er und beobachtet
Manchmal versucht er allem zu folgen
Um sich darin zu verlieren
Er verschwindet unter den Laken Geplauder
Und man kann ihn nicht mehr sehen
Er denkt oft, er sollte etwas sagen
Stellt sich dann gewohnte Fragen
Sind es Dinge die ich hörte?
Werde ich etwas, was mich störte?
Doch passiert es dann
Und es ist ohne Zweifel
Denn reden muss jeder irgendwann
So verliert er sie:
Aneinandergereihte Worte und keine Ordnung und keiner erwartet es was er spricht und sucht die Ohren der anderen vergeblich und war es doch so wichtig wurde es übersehen bei all diesem
Lärm
Um
Sein
Wenigen
Worte
Herum.
19 März 2006
Vorfreude auf Frühlingsgefühle
Leise Schritte
Wenn ich es mir wage, dann beginne ich zu erzählen.
Dann rede ich über Pfade hinter Bäumen.
Wenn ich dir dann sage, was passiert kannst du wählen,
Stimmst du mir zu, fängst an zu träumen
Oder hälst du mich für einen Spinner.
Falls ich es mir traue, komme ich dir näher.
Dann bleibe ich dir treu, ich versuche dich zu nähren.
Falls es mir dann gelingt, später oder eher,
find’ ich einen Schatz im Sand, den dir Diebe verwehren.
Leihst du mir nur etwas Gehör, ein wenig Herz,
Zeigst du mir Mut?
Wenn ich es mir wage, dann beginne ich zu erzählen.
Dann rede ich über Pfade hinter Bäumen.
Wenn ich dir dann sage, was passiert kannst du wählen,
Stimmst du mir zu, fängst an zu träumen
Oder hälst du mich für einen Spinner.
Falls ich es mir traue, komme ich dir näher.
Dann bleibe ich dir treu, ich versuche dich zu nähren.
Falls es mir dann gelingt, später oder eher,
find’ ich einen Schatz im Sand, den dir Diebe verwehren.
Leihst du mir nur etwas Gehör, ein wenig Herz,
Zeigst du mir Mut?
Die ersten Sonnestrahlen lassen auf Frühling hoffen
Lebenszeichen
Auf einem Berg
So hoch wie tausend Seelen
Schaut die Frühlingsblüte hinab
In ein Tal
Das so dunkel ist
Und deshalb niemand
Die Schönheit auf dem Gipfel erkennt.
Auf einem Berg
So hoch wie tausend Seelen
Schaut die Frühlingsblüte hinab
In ein Tal
Das so dunkel ist
Und deshalb niemand
Die Schönheit auf dem Gipfel erkennt.
18 März 2006
In den Genuss gekommen
Melancholie
Die süße Melancholie, du dunkelrote grasgraue, bittersüße Melancholie.
Lässt mich erst ganz unverhofft trockene Tränen weinen.
Hoffnungslos legt sich dein seidig anmutendes raues Tuch auf die Oberfläche meines Herzens.
Aus Traurigkeit lachen Bilder an der Wand.
So melancholisch ist so schön.
Es sind matte Scheiben, verregnete Straßen, halbgeöffnete Augen.
Langsame Schritte, weite Blicke, kurze Blicke, müde Blicke.
Die süße Melancholie, du dunkelrote grasgraue, bittersüße Melancholie.
Lässt mich erst ganz unverhofft trockene Tränen weinen.
Hoffnungslos legt sich dein seidig anmutendes raues Tuch auf die Oberfläche meines Herzens.
Aus Traurigkeit lachen Bilder an der Wand.
So melancholisch ist so schön.
Es sind matte Scheiben, verregnete Straßen, halbgeöffnete Augen.
Langsame Schritte, weite Blicke, kurze Blicke, müde Blicke.
05 Februar 2006
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