Der Finsternis widerstehend
Es liegt an dir
Nur bei Strafe wird man dir verzeihen
Wenn du sie übertrittst
Die Schwelle ins Dunkle
Es liegt in dir
Dein Wunsch, deine Sehnsucht
dein Genuss des Verbotenen
und hart ist die schneidende Kante
Es liegt auf dir
mit Grenzen belegt, wie mit einem Fluch
Das Licht auf der einen Seite
Der Schatten bedrohlich daneben
Doch wer und wie viele sind dort
Auf der lichten Seite
Und was wenn sie doch in der Finsternis lauern
Wie kann ihre Sicht
Die Grenze, die Kante, die Schwelle benennen
Im lauten und feigen Bekenntnis
Ohne den Grund zu kennen
In Blindheit vor fehlendem Licht
Die Seiten zu trennen.
Wie kann ihr Glaube
Einen Fluch, das Verbotene, die Strafe benutzen
Im vagen und gefühllosen Wissen
Um über das Finstere in dir zu richten
Aber du weißt es
Du trägst das Licht in dir
Du weißt, das Licht ist dort
Es ist da wo du bist
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